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Das Abendmahl zur Erinnerung an unseren Herrn Jesus

*Das Abendmahl zur Erinnerung an unseren Herrn Jesus ist für Christen etwas Besonderes. Wir freuen uns und sind dankbar darüber, das unser Herr Jesus Christus aus Liebe zu uns und seinem Vater, sein menschliches Leben opferte. Er zeigte dadurch was Liebe ist und bestätigte die Worte aus 1. Korinther 13:4-7:

Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf; sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu; sie freut sich nicht an Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.  
  

Wir werden auch an die Worte Jesu erinnert, die er seinen Jüngern am Passahabend sagte. Wir finden seine Worte Bibelbuch Johannes Kapitel 15:12-14:  

   

Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was immer ich euch gebiete.    


Ja, Jesus hat sein menschliches Leben aus Liebe zu uns Menschen gelassen. Dadurch schuf er für uns die Befreiung von der Sünde unserer Ureltern Adam und Eva. Der Fluch den Gott damals zu Beginn der Menschheit aussprach, konnte und kann durch das Opfer Jesus Christi aufgehoben werden. Er hat durch seinen Tod bildlich gesprochen, alle Sünden der Menschen auf sich genommen und damit Gottes Gerechtigkeitssinn erfüllt. Er schuf damit die Möglichkeit, das Menschen eines Tages vor Gott einen gerechten und vollkommenen Stand erlangen. Für uns Menschen bedeutet dies, das der Gedanke einmal ewig unter Gottes Herrschaft zu leben Wirklichkeit werden wird. Das Bibelbuch Offenbarung Kapitel 21 beschreibt diese zukünftige Leben.

Am Abend als Jesus - in der Umgangssprache genannte - Abendmahl einführte, fordert er seine Jünger auf: 

… Nehmt, esst! Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird;  dies tut zu meinem Gedächtnis! Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, indem er sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; dies tut, sooft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. (1.Korinther 11: 24-26)  

Aus diesen Bibelworten erkennen wir, das es sich beim Abendmahl nicht nur um ein einfaches Abendessen handelte. Nein, es war eine Zeremonie zum Gedenken an den Opfertod Jesu. Aus diesem Grund ist es passend dieses Abendmahl als Gedächtnismahl zu bezeichnen.    


Dieses Gedächtnismahl findet sein Vorbild im Passahmahl und wurde von Jesus Christus im Verlauf des Passahmahls eingesetzt. Wir Christen kennen den Ursprung des Passahmahls, aus diesem Grund möchte ich nicht näher darauf eingehen. Allerdings ist es in Verbindung damit wichtig an folgendes zu denken:  

Das Passah wurde alljährlich am 14. Nisan (etwas Mitte März bis Mitte April) gefeiert. Gefeiert wurde dabei die Befreiung/Rettung der Israeliten aus der Sklaverei Ägyptens.    
   

Wie lief die Feier ab?  
   

1. Man reichte einen ersten Becher mit einem Segensspruch.  

2. Man aß die Vorspeisen aus Bitterkräutern, die an die bittere Zeit in Ägypten erinnerten und Soße.  

3. Danach wurden die ungesäuerten Brote gegessen.  

4. Ein zweiter Becher wurde reihum gereicht.  

5. Man aß das Passahlamm.  

6. Nach dem Mahl folgte der dritte Becher, der sogenannte Segensbecher. Diesem Becher schlossen sich besonders viele Tischgespräche an.  

7. Zum Abschluß wurde ein vierter Becher getrunken und man sang dann Loblieder aus den Psalmen 113 bis 118  
  

Jesus Christus und seine 12 Jünger feierten dieses Passah. 

Judas Iskariot verläßt die Feier

Nachdem dann Judas Iskariot die Feier verließ, führte Jesus die Gedächtnismahlfeier ein und durch. Für seine Jünger war ab diesem Moment das Passah nicht nur ein Gedächtnis an den Auszug und die Befreiung aus Ägypten, sondern jetzt besonders das Gedächtnis an Jesu Leiden und seinen Tod.    

   An diesem Abend, hatte Jesus seinen Jüngern sehr vieles zu sagen. Er bereitete sie auf die kommenden Dinge vor. Im Bibelbuch Johannes ab Kapitel 13 bis zum Ende des Kapitels 17 können wir buchstäblich lesen und in Gedanken miterleben, was Jesus und seine Jünger an diesem Abend alles berührte.    

Immer wenn wir das Gedächtnismahl/Abendmahl des Herrn Jesus feiern, zeigen wir mit unserer Teilnahme an dieser Zeremonie, das wir erkannt haben, das Gott uns zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus unserem Herrn, berufen hat. Während wir Brot und Wein zu uns nehmen, so wie es Jesus sagte und zeigte (indem wir das Brot essen und den Wein trinken) beweisen wir, das wir Jesus und damit zur Familie Gottes gehören. Wir verkündigen damit den Opfertod unseres Herrn Jesus einerseits, aber auch seinen triumphalen Sieg über die Sünde, den Tod und der Finsternis.


Dies ist jedoch noch nicht alles! Beim Gedächtnismahl verkündigen wir auch das Wiederkommen Jesu. Denn wir sollten dieses Gedächtnismahl bis zu seinem Kommen immer wieder feiern.    
Wir freuen uns schon heute auf das Kommen Jesu und denken dabei immer an die Worte aus Offenbarung Kapitel 22:12-14 und 16-18 und 20a:  
   Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten wie sein Werk sein wird. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.    Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.    
 Ich Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und der Spross Davids, der leuchtende Morgenstern. Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!  
   Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. -    
   Jeder von uns wünscht sich bestimmt das Gleiche wie der Apostel Johannes, der am Ende der Offenbarung sagte: „Ja, komm, Herr Jesu
s.

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*Die Erörterung entspricht der Meinung des Autors und seiner biblischen Erkenntnis.

Autor: Robert Weiß
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Bild von congerdesign auf Pixabay

Artikel wurde veröffentlicht am: 20.03.2021


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